Auch wenn das warme Wetter anhielt, war der Weg ins Labor nicht zu umgehen. Am Montag früh oder besser gesagt kurz vor Mittag ging es dann mal in die Stadt. Ich bin natürlich sehr pünktlich aufgestanden und war schon mit Frühstücken fertig, da lag Peter immer noch im Bett.
Für mich war es Gelegenheit früh am Morgen einmal in Deutschland anzurufen :)
So gegen halb 11 Uhr sind wir dann auch durch den zähen Stadtverkehr auf dem Campus angekommen. Ich habe kurz eine Einweisung in die Gebäude um unseren Fachbereich bekommen und dann sind wir unzählige Male links, rechts, rechts, links (oder so) gelaufen mir dann mein zukünftiges Labor gezeigt wurde - bei gefühlten 15°C.
Abschließend erstellten wir noch eine TO DO Liste für die Woche und dann war ich auf mich gestellt. Wo war jetzt nochmal gleich der Ausgang? Welche Treppe führt wo hin? Und wo waren die Toiletten?
Naja, dank meiner guten Orientierung bin ich in der ersten Woche zum Glück nicht verloren gegangen :)
Die erste Woche verbrachte ich nun damit ein offizielle Student der Universität zu werden - was gar nicht so einfach war ... mehrere Besuche in diversen Büros, aber hey, here we go: I am a student of the U of T :)
mit ID Karte, email Adresse ...
Gleich darauf investierte ich in meine erste neue Errungenschaft: my new mug:) Denn ohne Tee am morgen erfriere ich in meinen Büro. Darüber hinaus suchte ich nach einem Zimmer in downtown Nähe und schaute mir auch diverse an - manch eine schlimmer als die andere und erinnerte eher an die Kammer des Schreckens. Da möchte man nicht mit den Rücken aus Versehen an die Wand ecken. Hach ich werden meinen Ausblick vermissen hier ... Den Kulturschock, möchte ich behaupten, habe ich bereits in der ersten Woche erlebt.
Mittwoch haben wir dann auch Projektbesprechung für mein Projekt gehabt, welches dann nun langsam ins Rollen kommt. Aber die Simulation von (ultra-)kurzen Laserpulsen ist nicht so trival. Mal sehen wie das mit dem Projekt die Woche voran geht.
Desweiteren habe ich nun auch ein kanadisches Konto und kann bald Geld beziehen, aber dafür brauche ich noch meine Social Insurance Number (Sozialversicherungsnr.). Die werde ich die nächsten Tage noch einholen. Ein kanadischen Konto eröffnen war ein Abenteuer an sich und sehr ungewohnt für mich. Die Karte gab's gleich vor Ort und per Post wird einem nichts mehr zu geschickt - das ist die online Banking Variante.
Tan?! Gibt's nicht ... Aber am meinsten verwirrt hat mich, dass ich zwei unterschiedliche PIN gleich, sofort und verbindlich für meine Karte generieren musste. Na, ob ich mich an die jemals wieder erinnere ;)
Neben dem ganzen Orga- stuff war ich auch mit in Chinatown essen - sehr toll. Wir haben einfach von allem was bestellt und gegessen bis es uns zum Ohren wieder raus kam. Tee gab es hier soviel man trinken wollte und konnte. Das chinesische Essen im Gegensatz zu Deutschland gaaaanz anders - very delicious! Sooo viel Auswahl - chinesisch besteht aus weit aus viel mehr, als das was wir nur kennen. Bei uns hat man da schon das Gefühl Junk Food zu essen. Nur gut, dass ich in der Heimat immer geübt habe, mit Stäbchen zu essen, denn da gab es keine Gabeln :) Aber ich hab mich auch mit Reis ganz gut geschlagen.
Die Woche hat es meinst so gepasst, dass ich mit Peter heimgefahren bin, aber das war auch nie vor 20.oo Uhr, sodass die Abende in der ersten Woche leider keine weiteren Ereignisse mit sich brachten, da mich zu dem auch eine wirklich schlimme Erkältung seit Dienstag gequält hatte. Die AC sind hier auch immer und überall und meist einfach zu kalt eingestellt. Ich hoffe wirklich, dass die die Dinger bald ausschalten.
So war ich froh, wenn ich abends ins Bett konnte und etwa Ruhe bekommen habe. Außerdem muss ich fürs nächste WE fit werden ... news coming soon here!!!
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